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Eine Nacht unter der Brücke

Wohnmobil-Parplatz Hochdonn am Nord-Ostsee Kanal

An diesem Wochenende hatten wir uns mit einem Bekannten in Elmshorn verabredet. Er war schon länger auf der Suche nach einem zweiten Stubentieger und unsere Nichte hatte gerade ein kleines Kätzchen aus dem letzten Wurf abzugeben. 


Also sind wir mal wieder mit dem Wohnmobil los. Denn wir wollten den Weg nicht ohne ein weiteres Abenteuer machen. So haben wir uns als Ziel den Nord-Ostseekanal gesetzt. Hier bin ich über die Stellplatz-App auf einen kostenfreien Stellplatz direkt am Wasser gekommen. 

Natürlich hat uns das Navi von Elmshorn erst einmal über die Autobahn und dann zurück über die Dörfer gelenkt... Ich hatte vergessen das Häkchen bei "Fähren vermeiden" weg  zu nehmen.

Wir hatten Glück, denn es war schon später Nachmittag und es war nur noch ein Platz frei. Also haben wir schnell alles aufgebaut und die Fahrräder vom Gepäckträger geholt, um den Ort zu erkunden. Allerdings haben wir schnell festgestellt das Hochdonn außer der Fähre und der Eisenbahnbrücke nicht viel Sehenswertes zu bieten hat.

Das Abendessen gab es dann natürlich draußen mit Blick auf die Schiffe. Als es so langsam dunkel wurde, wurde es auch immer kühler und wir haben uns zum Würfeln in die Molly gesetzt. Die ganze Nacht über fahren hier die dicken Schiffe aber auch kleine Botte vorbei und alle sind sie hell beleuchtet. Das ist ein schönes Schauspiel fast besser als Fernsehen ;-)

 

Am nächsten morgen haben wir dann natürlich eine Fahrradtour am Kanal gemacht. Es ist wirklich schön hier und du kannst schnell die Zeit vergessen. Denn du bist mitten in der Natur, die Wege sind gut ausgebaut und von mir aus hätten wir so bis zur Nordsee weiter fahren können. 

 

Was ich bis dahin auch nicht wusste, ist das die Fähren über den Nord-Ostsee Kanal zum teil rund um die Uhr fahren und sind für alle Reisenden und Pendler Kostenlos. Es gibt insgesamt 14 Fähren um den Kanal zu überqueren. Der Kanal und die Regelung der kostenlosen Querung kommt noch vom Bau 1887 bis 1895 und wurde damals zum Kaiser-Wilhelm-Kanal ernannt.

 

Aber auch dieses Wochenende sollte zu ende gehen und wir mussten uns auf den Rückweg machen. Diesmal haben wir uns dann aber doch lieber für die Fähre entschieden.  ;-)


Kommentare: 1
  • #1

    JanPeter (Freitag, 10 April 2020 12:37)

    Bei uns wars mal genau anders herum :-). Fähre sollte vermieden werden - dann standen wir aber schon direkt davor - war in Südfrankreich in der Carmargue, wo es ja gerne Wassergräben, Wasserstrassen hat. Und dann MUSSTEN wir die Fähre nehmen. Aber sonst wärs ja kein Abenteuer :-).

    Grüße,
    JP